Die 9 besten Life-Hacks für Ihre Küche

Von trockenen Weihnachtsplätzchen über die allseits unbeliebten Obstfliegen bis hin zum schmutzigen Backofen – es gibt für alles eine Lösung. Und wir verraten Sie Ihnen. Manege frei für die 9 besten Life Hacks in der Küche!

Zitronen, Limetten und Orangen leichter schälen

Zitrusfrüchte sind reich an Vitamin C und in den Wintermonaten die passende Prophylaxe gegen schniefende Nasen und dröhnende Gehirnwindungen! Mit einem einfachen Trick sind die Vitaminbomben einfacher zu schälen und geben mehr Saft!

Alle Zitrusfrüchte haben gemein, dass sich diese leichter schälen lassen, wenn man sie vorher mit sanftem Druck über die Küchenarbeitsplatte „rollen“ lässt. Nach wenigen „Runden“ zwischen Handinnenseite und Küchenzeile geben die Südfrüchte nebenbei um bis zu 20% mehr Saft! Perfekt für frischgepressten Blutorangensaft!

Nie wieder Nerv-Fliegen

Vor allem bei heißen Temperaturen können einem die lästigen Fruchtfliegen gehörig den Tag versauen. Angelockt werden die Biester durch Früchte und andere zuckerhaltige Lebensmittel. Wir haben gleich zwei Tipps gegen die Plagegeister:

Nummer Eins: Die potentielle Fliegenbeute einfach im Kühlschrank aufbewahren. Das Null-Grad-Fach in modernen Kühlschränken schützt nicht nur vor nervigem Fliegenbesuch, das Obst bleibt länger frisch und auch die Aromen und Geschmacks-Rezeptoren bleiben länger erhalten!

Nummer Zwei: Wer schon Besuch von den kleinen Biestern hat, kann diesen mit einer einfachen Falle auf den Leib rücken. Die günstige und umweltfreundliche Fliegenfalle besteht aus einem Wasserglas und einer Mischung aus Wasser, Spülmittel und Essig. Eine „gelochte“ Klarsichtfolie darüber und bald ist auch Ihre Küche eine fliegenfreie Zone.

Trockene Kekse und/oder Weihnachtsplätzchen vermeiden

Man macht sich solch Mühe und nach wenigen Tagen ist der süße Kram steinhart. Wer dies vermeiden will, der lege einen Spalt Apfel in die Keksdose und erfreue sich an himmlischen Keksen.

Weniger Müll Teil Eins!

Der durchschnittliche Europäer produziert einfach zu viel Müll. Wer zur Fastenzeit und auch an allen anderen Tagen mehr „weniger Müll“ will, der vertraue auf die gute, alte und stilvolle Zeit. Der erste Tipp für weniger Abfall sind Stoffservietten. Schont die Umwelt und zaubert Nobel-Ambiente an den Esstisch. Immer daran denken, kleine Schritte lassen den weltweiten Müllberg am schnellsten schrumpfen!

Weniger Müll Teil Zwei!

Verpackungslose Supermärkte sind derzeit der große Trend in Sachen Einkaufen 2.0. Und auch in der heimischen Küche sollten wir auf Weg-Werf-Verpackung verzichten. Glaskaraffen und Glasbehälter für Nudeln, Mehl und alles andere sehen nicht nur schick aus, die kleinen Helferlein haben eine sehr lange Lebensdauer. Und auch in Sachen Pausenbrot und Mittagessen sind Mehrweg-Dosen das Nonplusultra für weniger Müll in der Küche!

Küchenmesser lagern

In manchen Kochfamilien entsteht Zwist und Streit nicht durch die „falsch ausgedrückte Tube Zahnpasta“ sondern durch das hochheilige Küchenmesser in der Spülmaschine. Damit es ein für alle Mal jedem bewusst ist: Ein Kochmesser darf niemals in die Spülmaschine.

Damit Messer und Finger in Topzustand bleiben, empfehlen wir die Lagerung in einer eigenen Messerschublade und die Tuch-Methode. Jedes Messer nach der Handreinigung in ein eigenes Küchentuch einschlagen und nach Größe sortiert in der Schublade verstauen. Wer viele Messer nutzt, kann sich mit unterschiedlichen Tuchfarben eine Eselsbrücke bauen.

Entkalken (ohne Chemie)

Der beste und billigste Entkalker für den Wasserkocher und den Kaffeevollautomaten ist immer noch der gute alte Essig. Ein viertel Liter plus Wasser in das Gerät füllen und die „Play-Taste“ des Geräts drücken. Danach den Vorgang mit zwei Fuhren Wasser wiederholen und sauber und vor allem kalkfrei sollte das Gerät sein! Dazu bitte neutralen Essig verwenden - der gute Balsamico-Essig ist hierfür nicht geeignet.

Ein sauberer Backofen

Eingebranntes löst man am Einfachsten mit Zitronensaft und Wasser. Diese Mischung in eine Auflaufform und bei 120° Celsius ins Backrohr. Der Zitrus-Dampf löst eingetrocknete Fette und neutralisiert Mief im Rohr. Nach der Dampfbehandlung das Rohr mit einem feuchten Schwamm auswischen.

Gegen richtig fiesen Schmutz ist Natron der natürliche Monsterreiniger. Natron (also Backpulver) mit Wasser zu einer Paste vermengen und auf die entsprechenden Stellen auftragen. Das Gemisch rund eine Stunde einwirken lassen und danach mit einem Schwamm abziehen.

Kaffeesatz verwenden

Wer eine Siebträger-Kaffeemaschine nutzt oder ganz up-to-date mit einem Handfilter „kalt-braut“, der hat mit dem Kaffeesatz eine Wunderwaffe gegen Mief, Gestank und Eingebranntes. Kaffeesatz eignet sich hervorragend als Scheuermilch für Vasen, Pfannen und Grillrost - 100% natürlich und obendrein kostenlos!

Kaffeesatz (nass und getrocknet) ist der Killer, geht es an Mief und Gestank. Nervige und störende Gerüche werden gefiltert bzw. durch das Kaffee-Aroma überdeckt. Wer keine Duftkerzen oder chemische Duftstationen leiden kann, der nutze die Macht des Kaffees. Frei nach dem Motto: „Kaffee ist der Zündstoff für Erfindergeist!“

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