Tipps zum kindgerechten Wohnen - Teil 2

Im ersten Teil unserer Serie "Kindgerechtes Wohnen" haben wir Ihnen gezeigt, wie der optimale Essplatz für ein Kind aussieht und warum viele "Erwachsenen-Stühle" für Kinder ungeeignet sind.

Heute erfahren Sie wertvolle Tipps rund um Wohnzimmer, Schlafzimmer und Eingangsbereich. Damit Ihr Zuhause die turbulenten Jahre der Kleinen möglichst unbeschadet übersteht!

Das Familiensofa - die kleine Urlaubsinsel

Das Sofa ist der Ort des Zusammenkommens. Hier verbringt man gemütliche Abende, spielt, lacht und streitet sich um die letzten Gummibärchen. Ob XXL-Sofa, Sitzecke aus mehreren Elementen oder Familiensofa in U-Form, auf dem Sofa müssen alle Platz haben, es muss unkompliziert in der Pflege sein und ab und an mal einen Schlafplatz für Freunde bieten.

Feste, bevorzugt farbenfrohe Bezugsstoffe sind gerade für Familien mit kleinen Kindern ideal, aber auch Leder machen einiges mit. Optimal sind Garnituren mit wechselbaren Bezügen, die sich nach Belieben nachkaufen, gut reinigen und wechseln lassen. Kurzfristig bieten aber auch aufgelegte Decken oder der obligatorische Sofaüberwurf Schutz vor Angriffen der Kleinen.

Auf größere Sitzhöhen und Holz- oder Metallelemente an den Lehnen sollten Sie besser verzichten. Hier verbirgt sich gerade für kleine Kinder ein unnötiges Verletzungspotential.

Wunderbar sind auch verstellbare Rücken- und Armlehnen (zum Beispiel beim Polsterprogramm Global Tarragona). Sie geben einem die Flexibilität, das Sofa auf aktuelle Bedürfnisse und bestimmte Personen individuell anzupassen.

Bei zeitintensiven Aktivitäten wie dem gemeinsamen Fernsehabend oder einer Runde „Mensch ärgere dich nicht“ – die Kindern erfahrungsgemäß drei mal so lang vorkommt – ist ein optimaler Sitz Grundlage für eine lange Aufmerksamkeit.

Schlafzimmer zum Träumen - für die ganze Familie

Der Start in den Sonntag könnte so schön sein, hätten die meisten Kindern nicht eine so starke Aversion gegenüber dem Ausschlafen. 7 Uhr morgens und, bähm, wird man vom ersten Kissen getroffen oder durch einen Fuß im Gesicht ziemlich unsanft aus den Träumen gerissen. Gott sei Dank finden dann aber doch alle ein schönes Plätzchen im großzügigen Familienbett.

Moderne Boxspringbetten eignen sich aufgrund der fehlenden harten Rahmen und gepolsterter Kopfteile ideal auch für den Besuch kleiner Kinder. Die Verletzungsgefahr liegt hier gleich null – der Gemütlichkeitsfaktor ist unangefochten. Und sollte mal etwas daneben gehen, kommt einem der typische Boxspringbettenaufbau mit leicht zu reinigendem Topper gerade recht. 

Das Kinderzimmer

Das Kinderzimmer selbst sollte gut dimmbar und die Möbel aus wertigen und schadstoffarmen Materialien (am besten mit abgerundeten Kanten) sein. Damit nicht alles als Stolperfalle auf dem Fußboden endet, sollte genügend Stauraum für das liebe Spielzeug vorhanden sein.

Empfehlenswert sind auch Möbel „die mitwachsen“. Da kann der Maltisch schnell zum Schreibtisch umfunktioniert werden, aus dem Kinderbett ein Einzelbett für einen „fast Erwachsenen“ gezaubert und das Regal um weitere Elemente mit ausreichend Platz für die geliebten Star Wars Hefte ergänzt werden.

Stammplatz für die Gummistiefel

Kaum kommt der kleine Jonas aus dem Kindergarten nach Hause, werden die Gummistiefel schwungvoll in den Flur geschleudert – mitten in den Flur! Inklusive Dreck und einer Portion Kieselsteine. Daneben bleibt die herrenlose Jacke mit Dinomuster liegen. Auch die tägliche Erinnerung, wo besagte Utensilien abgelegt werden sollen, scheitert kläglich.

In solchen Fällen schaffen kindgerechte Garderobenmöbel Abhilfe, an denen jedem Kind ein fester Platz – optimal mit Namen oder Tier als Erkennungszeichen – zugeteilt wird. Wie soll der Kleine auch an die viel zu hohen Garderobenhaken der Erwachsenen gelangen? Welchen Sinn macht es für ihn, die Schuhe in Reih und Glied an der Flurwand aufzureihen?

Erinnern Sie zudem daran, dass das Kind im Kindergarten immer für sein vorbildliches Verhalten gelobt wird – und das soll es doch auch mal zuhause „vormachen“.  Ein weiterer psychologischer Trick: Aus einem „Schuhe abstellen“ kann mal schnell ein „Schuhe in der Garage einparken“ machen. Und, siehe da, plötzlich stehen diese freiwillig dort, wo sie hingehören ...

Für alle die, die sich gerade doch über die zu Bruch gegangene Vase ärgern oder dem in der Toilette versenkten Handy hinterhertrauern: auch diese Zeit geht vorbei – und womöglich werden Sie dieser dann mehr nachtrauern als einem Handy. Denn eigentlich ist das tägliche Chaos, was die Kleinen produzieren, ja auch ganz unterhaltsam und birgt viele schöne Momente.

Und: es lassen sich mitunter auch unliebsame Wohnaccessoires, wie die teure, aber unheimlich hässliche Katzenskulptur – ein Erbstück von Tante Erna – unauffällig „beseitigen“.  Da hat wohl eines der Kleinen wieder nicht aufgepasst, oder?

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