Ratgeber: So erkennen Sie Holzqualität!

Holz ist ein Naturprodukt; jeder Baum hat seine eigenen, unverwechselbaren Merkmale. Somit haben auch Möbel aus Holz besondere Ursprungszeichen und sind ein Unikat aus industrieller Fertigung. Charakteristisch für naturgewachsenes Massivholz sind Farb- und Strukturunterschiede, Verwachsungen, Unregelmäßigkeiten, Druckstellen, Äste, Harzgallen, Haar- und Kreuzrisse sowie Spannungen (Drehwuchs), die je nach Holzart und Wuchsgebiet unterschiedlich sind. Es sind Echtheitsmerkmale, die dem Holz erst die natürliche Schönheit verleihen und jedes Möbelstück zu einem Unikat werden lassen.

Holz ist im Möbelbau immer noch die Nummer Eins. Die Qualität eines Produktes ist grundsätzlich nicht davon abhängig, ob ein Möbel aus Holzwerkstoffen oder Massivholz besteht, sondern eher von der Qualität des Materialeinsatzes. Unsere Produkte aus Spanplatten, mitteldichten Faserplatten, Sperrholz- und Tischlerplatten sind von höchster Güte und Qualität; mit Furnier, Folie oder lackierter Oberfläche stabil und vielfältig einsetzbar. Ihre Inhaltsstoffe sind auf absolute Unbedenklichkeit nach den strengen EG-Richtlinien nachhaltig geprüft und bescheinigt.

 

Holzpflege leicht gemacht!

Die Oberfläche ist maßgeblich für die Pflege! Im Allgemeinen genügt für die Pflege Ihrer Möbel das Staubtuch – stauben Sie regelmäßig (eventuell leicht feucht) ab. Wischen Sie dabei immer in Richtung der Maserung des Holzes. Insbesondere Massivholzmöbel brauchen eine konstante Temperatur (idealerweise ca. 20°C) und Luftfeuchtigkeit (55 – 60%). Weiterhin setzen Sie bitte das Holz gleichmäßig dem Licht aus. Zur Vermeidung von Rändern und Druckstellen (insbesondere bei Weichhölzern) lassen Sie bitte keine Gläser, Flaschen etc. über längere Zeit stehen.

So gehen Sie bei lackierten Flächen vor:
Zunächst einmal sind lackierte Flächen die mit Abstand strapazierfähigsten Oberflächen bei Möbeln aus Holz. Aber wenn ein Kratzer im Lack ist, hilft im Gegensatz zu offenporig behandelten Oberflächen (geölt oder gewachst) nur eine neue Oberflächenbehandlung. Achten Sie also bitte darauf, dass keine Kratzer oder Schrammen an Ihre lackierten Möbel kommen, dann ist die Oberflächenpflege ein Kinderspiel. Bei Verschmutzungen einfach mit einem feuchten Fensterleder wischen und mit einem weichen Staubtuch nachreiben. Bitte keine Polituren oder Sprays verwenden. Achten Sie darauf, Gummi- oder Kunststoffgleiter immer mit Filz o.ä. zu unterlegen, ansonsten können Ränder oder Spuren entstehen. Kratzer auf poliertem Holz können sie mit einer 1 : 1 Mischung aus Essig und Öl kaschieren. Behandeln Sie die Stelle einige Male mit dieser Mischung und reiben Sie dann mit einem weichen Wolltuch ab. Bei schwerwiegenderen Problemen empfiehlt es sich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

So verfahren Sie bei gewachsten Flächen:
Gewachste Flächen finden Sie meistens bei Massivholzmöbeln. Bitte achten Sie deshalb bei diesen Möbeln besonders auf das Raumnklima. Bei normalen Verschmutzungen genügt es abzustauben oder feucht zu wischen, mit Wasser oder Pflanzenseife nach zu wischen und mit Bienenwachs oder Bienenwachs- Pflegeemulsion einzureiben und nach dem Trocknen mit einem fusselfreien Leinentuch zu polieren. Sehr starke Verschmutzungen können Sie mit Wachsbalsam-Reiniger entfernen, in schwierigen Fällen den Reiniger auf ein Poliervlies oder ein 280er Schleifpapier auftragen und ausreiben. Danach mit etwas Pflanzenseife reinigen und nachwachsen.

Geölte und gelaugte Oberflächen:
Normale Verschmutzungen können Sie leicht mit einem feuchten Tuch (mit klarem Wasser oder Pflanzenseife) entfernen. Es empfiehlt sich, stark strapazierte Flächen ab und zu mit Paraffinöl einzureiben und den Überstand nach etwa fünf Minuten mit einem fusselfreien Leinentuch abzunehmen. Starke Verschmutzungen können Sie mit einem 280er Schleifpapier entfernen, nachwaschen und die Fläche wieder nachölen. Zu derartigen Oberflächen bieten die Hersteller oft Pflegesets an. Diese sind genau auf die jeweilige Oberfläche ausgelegt, wir empfehlen Ihnen deshalb, diese wenn möglich zu benutzen. Und wenn Sie einmal keine Pflegeprodukte zur Hand haben, bei uns bekommen Sie selbstverständlich die passende Oberflächenpflege für Ihre Massivholzmöbel.

 

Wichtige Produkteigenschaften von Holzmöbeln

Alle Oberflächen verändern sich mehr oder weniger im Laufe der Zeit durch Licht- und Sonneneinwirkung. Das Naturprodukt Holz lebt weiter und arbeitet bei Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen. Achten Sie daher immer auf ein gleichmäßiges und nicht zu trockenes Raumklima. Spannungen im Holz sowie ein Verziehen, Schwinden oder Reißen des Holzes sind nicht immer auszuschließen. Diese Eigenschaften sind natürlich und daher kein Qualitätsmangel.

Luftfeuchtigkeit: Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der ständig Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt (Schwund nach RAL), je nach dem Feuchtigkeitsgehalt der lokalen Umgebung. Darum sollten Möbel keiner extrem großen oder zu geringen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Das Holz beginnt sonst wieder zu arbeiten, sich zu verziehen, offene Leimfugen oder Risse zu zeigen.

Nicht nur Feuchtigkeit, auch zu trockene Luft durch Überheizung ist schädlich. Möbel sollten nie zu nah an Öfen oder Heizkörpern stehen. Bei einer Raumtemperatur bis zu 23°C sind keine Schäden zu befürchten. In zentralbeheizten Räumen sind Luftbefeuchter empfehlenswert, nicht nur für die Möbel, auch für die Bewohner.

Das Raumklima, das für Menschen und Pflanzen am besten ist (Medizin und Wissenschaft empfehlen Jahresdurchschnittswerte von 45-55% Luftfeuchtigkeit bei 18-21° Celsius, kurzfristige Abweichungen von diesen
Empfehlungswerten schaden nicht), ist auch für Holzmöbel richtig. Es empfiehlt sich daher, ein Thermometer und ein Hygrometer in den Raum zu hängen.

Lichteinwirkung: Starkes Kunst- und insbesondere Sonnenlicht verändert Oberflächen, besonders Holzoberflächen. Diese Art von "Sonnenbrand" lässt Naturhölzer vergilben, gebeizte Hölzer ausbleichen. Schützen Sie Ihre wertvollen Möbel unbedingt vor extremer Lichteinwirkung, da eine 100-prozentige Lichtechtheit materialbedingt nicht zu erreichen ist. Die Urgewalt der Sonne verändert alle Materialien! Besondere Vorsicht ist deshalb in hellen Südzimmern mit viel Glas geboten, dort sollten bei direkter Sonneneinstrahlung Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden, da sonst eine Oberfläche schon nach wenigen Wochen an den beschienenen Stellen holzartbezogen heller oder dunkler werden kann.

Farb- und Strukturtoleranzen: Die Lebensgeschichte eines Baumes wird durch charakteristische Wuchsmerkmale
wie Zeichnung, Struktur und Farbe geprägt. Kein Baum gleicht dem anderen, wie der Fingerabdruck eines Menschen. Diese abweichenden Natur- und Wachstumsmerkmale machen aus jedem individuell planbaren Echtholzmöbel in modellbezogener Material- und Verarbeitungsstruktur ein echtes Unikat mit einem einzigartigen
Erscheinungsbild.

Eine absolute Farb- und Strukturgleichheit, beispielsweise zwischen Planungsmuster und Lieferung, kann deshalb nicht garantiert werden. Diese Natur-Farbspiele sind eine warentypische Eigenschaft des gewachsenen Naturwerkstoffes und ein wesentliches, unverwechselbares Echtheitsmerkmal, keine Qualitätsminderung. 

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